Was die Prüfung misst
Ein Detektor sucht nicht nach der Signatur eines bestimmten Modells, sondern nach Eigenschaften, die generierte Texte gemeinsam haben: vorhersehbare Wortwahl, gleichmäßiger Satzrhythmus, abgegriffene Wendungen und ordentlich gebaute Absätze. Das Ergebnis ist eine Schätzung, kein Beweis dafür, wer den Text geschrieben hat.
Mit einem Konto läuft der Text durch sieben Detektoren gleichzeitig, und jeder misst etwas anderes — von der Abweichung von Ihren früheren Texten über KI-typische Floskeln und maschinellen Satzrhythmus bis zu versteckten Zeichen. Zu einer Zahl fassen wir sie nicht zusammen, weil ein Widerspruch zwischen ihnen selbst eine Information ist.
So lesen Sie das Ergebnis
Jede Zahl wird für sich gelesen und sagt nur, was ihr Detektor misst. Mehr als die Zahlen sagen die markierten Sätze: Die Farbkarte zeigt, welche Stellen welcher Detektor für verdächtig hält, und Sie können sie selbst lesen und beurteilen.
Stimmen die Detektoren bei denselben Stellen überein, haben Sie eine stärkere Grundlage. Zeigt jeder woandershin, ist der Text ein Grenzfall, und die Entscheidung muss sich auf mehr stützen, etwa auf ein Gespräch mit dem Autor.
Was Sie einfügen
Zusammenhängenden Text mit mindestens 100 Zeichen, ein längerer Text liefert ein verlässlicheres Ergebnis. Die volle Prüfung lässt Literaturverzeichnis, Zitate mit Quellenangabe, Inhaltsverzeichnis, Beschriftungen und andere Teile, die der Autor nicht in eigenen Worten geschrieben hat, selbst weg. Die Demo ohne Anmeldung wertet den eingefügten Abschnitt ganz aus.
Mit einem Konto wählen Sie vor der Prüfung die Textart — Essay, Facharbeit, E-Mail und weitere. Ein Teil der Detektoren beurteilt den Text danach anders, weil ein Motivationsschreiben anders geschrieben wird als ein Blog.
Wo die Prüfung an Grenzen stößt
Kein KI-Textdetektor ist hundertprozentig genau. Die Verlässlichkeit sinkt bei kurzen Texten, Übersetzungen, Texten von Nicht-Muttersprachlern und Texten, die KI nur überarbeitet hat.
Das Ergebnis ist deshalb eine Grundlage für ein Gespräch oder eine weitere Prüfung, kein Urteil. Entscheidend ist meist, ob der Autor den Inhalt erklären und belegen kann, wie der Text entstanden ist.